Tod

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Astrid verstarb mit nur 52 Jahren an einer Gehirnblutung, ausgelöst durch ein „rupturiertes Hirnbasisaneurysma“.

Es ist unvorstellbar wie es Astrid erging, als sie dieser so gemeine, hinterhältige und brutale Schlag erwischte. Insbesondere, wie fürchterlich hilflos und verlassen sie sich angesichts der wohl überdeutlich spürbaren Unausweichlichkeit des mit ihr Geschehenden gefühlt hat. Ihre liebe, zarte Seele muss einen so grausamen Schock erlitten haben!

Und es quält zusätzlich seither fortgesetzt der so traurige Gedanke, Astrid in diesem leider letzten Augenblick ihres dadurch viel zu kurzen Lebens nicht beigestanden haben zu können.
Das Undenkbare ereignete sich, wurde bittere Wahrheit und – niemand wusste darum. Es dauerte verzweifelte Tage, bis wir erfuhren was Astrid Schreckliches widerfahren war.

Wie konnte das nur sein?! In unserer damalig frischen Erinnerung hatten wir sie eben noch besucht, eben noch mit ihr telefoniert, uns erzählt, gefreut und miteinander gelacht, uns verabredet und Pläne gemacht. Und am nächsten Tag, als wir das nächste Mal versuchten, Astrid zu erreichen, misslang dies – wir wussten einfach nicht, was mit ihr war.
Als wir es erfuhren, war Astrid bereits ganze fünf Tage tot!

„Lebe jeden Tag als sei es der Letzte …“, war in Astrids eigenen Weise sicher eines ihrer Lebensmotti. Dies aus der Erfahrung des schmerzhaften, viel zu frühen Verlust ihres geliebten Vatis sowie ihres ehemaligen Freundes Longi.

Wenn auch das geschehene Unglück vielleicht nicht aufzuhalten gewesen sein mag – niemand hat die Gefahr gesehen. Und bald niemand stellte, jedenfalls nicht laut, im Nachhinein einen möglichen Zusammenhang mit Astrids längst so angeschlagener gesundheitlichen Verfassung, spätestens ausgehend von der Darmoperation drei Monate zuvor, her.
Auch diese beunruhigende Frage bleibt … unbeantwortet.

Zu beweinen bleibt tragischerweise auch, das Astrid und uns nicht einmal die Gelegenheit vergönnt geblieben war, sich zu verabschieden.

So bleiben traurige Wut und Unverständnis, über einen fürchterlichen Schicksalsschlag.

Und ewige Liebe, für einen einzigartigen Stern – Astrid!

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